Cross-Docking

    Manchmal kommt Ware an Ihrer Rampe an und verlässt sie sofort wieder auf einem ausgehenden Lkw oder als Paket, ohne zwischendurch ins Regal zu wandern. Das spart Lagerplatz, Handgriffe und Zeit, funktioniert aber nur, wenn Sie schon vor der Ankunft des Lkw wissen, was kommt und für wen es bestimmt ist. Diese Arbeitsweise heißt Cross-Docking.

    Es passt in wenige Situationen: Ware, die schon an einen bekannten Kunden verkauft ist, Waren, die eine Handelskette an mehrere Filialen geliefert haben will, oder Paletten, die nur das Fahrzeug wechseln. Für einen kleinen Online-Shop mit einzelnen Paketen trifft es selten zu: Die meisten Artikel müssen erst angenommen, geprüft und eingelagert werden.

    Es setzt eine Vorabmeldung des Lieferanten voraus (ein Lieferavis) und ein System, das beim Einscannen abgleichen kann, was ankommt und welche Aufträge offen sind.

    In der Praxis

    Ein Großhändler erhält eine Palette mit 200 Gläsern Honig, die eine Cafékette bereits bestellt hat. Die Palette wird eingescannt, dem Auftrag zugeordnet, zur Ausgangsrampe gefahren und fährt mit dem Nachmittags-Lkw weg. Sie berührt nie ein Regal.

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